, Philipp Metz

Ernüchternde 2. Runde für das 4. Liga Grossfeldteam

Die Vorfreude auf diese Runde war riesengross, denn das erste Derby Surselva stand auf dem Programm. Ausserdem konnte die Mannschaft in den neuen Trikots spielen, welche die durchtrainierten Adoniskörper der Spieler noch stärker in Erscheinung brachten. Kaum hatte das Derby auch begonnen, konnten die Flimser schon einnetzen. Sie erwischten den besseren Start und kurz darauf stand es auf der Matchuhr 2:0. Wahrscheinlich tobten die Fans zu Hause vor den Bildschirmen, als Puppa den Ball traumhaft ins Kreuz setzte. Das war jedoch schon der Höhepunkt des Spiels gewesen, denn bald liess man durch mangelnde Konzentration die Disentiser ins Spiel zurückkommen. Kurz vor der Pause gelang ihnen der Anschlusstreffer. Auch in der zweiten Hälfte war die Luft weg und die Disentiser wurden stärker. Man munkelte schon vor Beginn der Partie, dass die 70 Meter Höhenunterschied zwischen Flims und Disentis und die dadurch mehr produzierten roten Blutkörperchen auf Seiten der Disentiser matchentscheidend sein könnten. Dieser Grund und auch die schlechte Kommunikation innerhalb der Mannschaft mündeten neun Sekunden vor Schluss im verdienten Ausgleich der Disentiser Das Unentschieden im Derby trübte die Stimmung für den zweiten Match gegen Appenzell nicht. Das Ziel lautete, dass mehr Spass auf dem Spielfeld herrschen sollte. Die Flimser starteten auch besser in die Partie und zweimal verhinderte der Pfosten die Führung. Kaum war die Wiederholung auf dem Stadionwürfel gezeigt worden, wurden die Flimser mit zwei brutalen Konter bestraft und lagen fortan im Hintertreffen. Die Flimser behielten die Moral und konnten mit einer sehenswerten Kombination den Anschluss kurz vor der Pause erzielen. Kaum wurde das Spiel wieder angepfiffen, kassierte die junge Truppe aus der Bergregion einen weiteren Konter und als bald auch noch ein weiterer Treffer folgte, wollten schon viele der mitgereisten Zuschauer das Stadion verlassen. Nach einem Timeout und einem lauten „Traktor Surselva“ leiteten die Flimser die Schlussphase ein. Die Hoffnung auf Punkte kam mit zwei Toren innerhalb kurzer Zeit zurück. Leider tickte die Matchuhr unerbittlich gegen die Flimser und auch ein sechster Feldspieler brachte kein Glück. Doch die Moral im letzten Match und der Glaube an den Flimserstein lässt Hoffnung für die nächsten Runden aufkommen. Wenn nun an der Kommunikation gearbeitet wird und mehr Ruhe ins Spiel kommt, wird jeder Gegner absolut Underdog sein.

Resultate:

Flims Trin Unihockey – Disentis = 2:2

Flims Trin Unihockey – Appenzell = 3:4

 

Sämtliche Resutlate der 2. Runde inkl. Tabelle